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Hackgut
Für den Einsatz in Hackschnitzelheizungen haben vor allem Waldrestholz und Schwachholz aus der Durchforstung sowie chemisch unbehandeltes Industrierestholz und Gebrauchtholz Bedeutung. Im Gegensatz zu Holzpellets ist der Energieaufwand der in die Produktion von Hackschnitzel gesteckt werden muss gering, daher haben Hackschnitzel als Brennstoff eine hervorragende ökobilanz. Die Asche kann problemlos als Dünger verwendet werden. |
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Als wesentliche Eigenschaftsparameter gelten folgende Anförderungen:
° Kantenlänge von maximal 3 cm
° Querschnitt von max. 3 cm2
° Wassergehalt von maximal 30%
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Wassergehalt:
° W 15-20%: lufttrockenes Holz
° W <30%: lagerbeständiges Holz
° W ?50: frisch geschlagenes Holz
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Qualität:
Die CEN/TS 14961: 2005 "Feste Biobrennstoffe - Brennstoffspezifikationen und -klassen", gilt als erste Norm europaweit für feste Biobrennstoffe. Die Qualität der Hackschnitzel wird - wie bisher entsprechend der ÖNORM M 7133 - durch die Einteilung in Klassen ausgedrückt. |
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Energieinhalt, Lagerraum:
Die folgende Tabelle gibt den Heizwert von Hackschnitzeln in Abhängigkeit vom Wassergehalt an. Bei einem Wassergehalt von 20% haben Hackschnitzel einen Heizwert von rund 3,94 kWh/kg.
Der Energieinhalt zusammen mit der Schüttdichte bestimmt das benötigte Lagervolumen. Während Hackschnitzel (mit 20 % Wassergehalt) aus Eiche und Buche einen Heizwert von etwa 1100 kWh je Schüttraummeter aufweisen, liegen solche aus Pappelholz mit etwa 680 kWh je Schüttraummeter deutlich darunter. Entsprechend müssten, um z.B. den Jahresbedarf eines Mehrfamilienhauses von 44 MWh abzudecken, entweder 40 Schüttraummeter Eiche- und Buche-Hackschnitzel oder 65 Schüttraummeter Pappel-Hackschnitzel bereitgestellt werden. |
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